Einzweigdarstellung von Blüten Steffen Diemer Ambrotypien

Einzweigdarstellung von Blüten Steffen Diemer Ambrotypien. Derzeit blüht alles in der Natur und ich versuche im Einklang mit der Natur auch neue Arbeiten zu schaffen. Es macht mir groß Freude einen Zweig solange zu beobachten bis für mich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, daraus eine neue Photographie zu schaffen. Das erste Bild zeigt eine Blüte einer Robinie Der zweite Zweig eine Brombeere. Eines meiner absoluten Lieblingsmotive. Wie alle Blüten besonders fragil, die Brombeerblüte allerdings sehr schnell vergänglich. Eine zusätzliche Herausforderung. Die Brombeeren ist eine Pflanze aus der umfangreichen und weltweit verbreiteten Pflanzengattung Rubus. Sie ist in der  Familie der Rosengewächse beheimatet. Die Pflanze umfasst mehrere tausend Arten, allein in Europa wurden mehr als 2.000 Arten beschrieben. Die Früchte werden oft als Obst verwendet.

Einzweigdarstellung von Blüten Steffen Diemer Ambrotypien. Die Ambrotypie (Melanotypie, Amphitypie oder kurz Ambro, von dem griechischen Wort ambrotos „unsterblich“) ist ein fotografisches Direktpositiv-Verfahren, das im nassen Kollodiumverfahren hergestellt wird und zwischen 1852 und 1890 verwendet wurde. Ich benutze diesen Prozess besonders gerne, da ich damit ausschließlich Unikate produziere.

Die Robinie ist ein Baum an dem ich mich gerne erinnere. Auf dem Weg zur Schule bin ich an zahllosen Robinien vorbei gekommen. Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia), auch verkürzt Robinie, Weiße Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie, Gemeiner Schotendorn oder Silberregen genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum. Ursprünglich kommt sie aus Nordamerika, wurde aber vor über 300 Jahren überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt. Zwischenzeitlich ist sie auch wild weit verbreitet. Den Namen erhielt sie durch Carl von Linné, der die Gattung der Robinien (Robinia) erstmals wissenschaftlich veröffentlichte.

Er gab dieser nach Jean Robin, dem Hofgärtner der französischen Könige Heinrich III., Heinrich IV. und Ludwig XIII.  den Namen. Das wissenschaftliche Artepitheton pseudoacacia weist auf die (irreführende) Ähnlichkeit mit den Akazien hin. Die gelegentliche Verwendung des Trivialnamens Silberregen ist auf die traubenförmigen, herabhängenden weißen Blütenstände des Baums zurückzuführen – offenkundig in Anlehnung an die Namen der ebenfalls zu den Schmetterlingsblütengewächsen zählenden Gehölze Goldregen (Laburnum) und Blauregen (Wisteria). Ein ganz toller Baum.

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