Neue Ausstellung Die verborgene Gegenwart Ladenburg Literaturtage Vielerorts

Neue Ausstellung Die verborgene Gegenwart Ladenburg Literaturtage Vielerorts. In Kooperation mit der Universität Mannheim, PD Dr. Anna Gisbertz und 11 Studierenden. Vernissage am 28.06.2018 um 17 Uhr in der Galerie Maul in Ladenburg.

Verborgene Gegenwart

Was bedeutet verborgene Gegenwart? Dieser Frage gingen Literaturstudierende der Universität Mannheim bei einem Projekt nach, aus dem eine Ausstellung bei den diesjährigen Ladenburger Literaturtagen „vielerorts“ vom 28. Juni bis 14. Juli entstand.

Frau PD Dr. Gisbertz leitete dieses Experiment: „Die Begeisterung bei den Studierenden, selbst praktisch tätig zu werden und dabei wichtige Erfahrungen zu sammeln, war groß.“ Die elf Studierenden übernahmen dabei die Aufgaben der Materialsammlung, Texterstellung, Pressearbeit, Flyergestaltung sowie die Planung der Eröffnung der Ausstellung. Die Texte für die Ausstellung entstanden aus Interviews mit den Ladenburger Einwohnern. Diese wurden gefragt, was sie immer bei sich tragen, das eine wichtige Bedeutung für sie hat. Vom Fahrrad für die Europareise über Walnüsse bis hin zu einer Narbe, die durch einen Löwen verursacht wurde, war alles in der verborgenen Gegenwart dabei. „Wir möchten, dass sich jeder Besucher auf seine Art und Weise in den Geschichten wiederfinden kann“, sagt Sina Roth, die im zweiten Semester den Master Literatur, Medien und Kultur der Moderne studiert.

Text-Bild-Symbiose

Die Text-Bild-Ausstellung entstand in der Kooperation mit den Fotografen Hannah Schemel und Steffen Diemer. Die Fotografen waren von Anfang an dabei: „Wir unterhielten uns mit Frau Dr. Gisbertz bei einem Vortrag und dachten darüber nach, wie sich wohl Bild und Text gut miteinander verbinden lassen. Bei unserer Ausstellung bilden Text und Bild eine Symbiose.“ Die Zusammenarbeit mit den Studierenden erlebten sie als sehr inspirierend und bereichernd: „Wir haben neue Ideen und Sichtweisen entwickelt durch das gemeinsame Projekt. Die Ausstellung wird sicher ein Erfolg, da wir denken, dass sich der Spannungsbogen auch auf die Besucher überträgt.“

Neue Ausstellung Die verborgene Gegenwart Ladenburg Literaturtage Vielerorts

Innehalten im Alltag

Gisbertz erhofft sich von der Ausstellung bei den Besuchern ein Bewusstsein über das Problem der Beschleunigung und die Kostbarkeit der Zeit sowie ein Innehalten im Alltag: „Die Menschen sollen Sehen lernen, über was sie sonst hinwegsehen, etwa die Erinnerung, die an einer Wurzel haftet.“ Sabrina Wuttke, die im vierten Semester den Master Intercultural German Studies studiert, betont ebenfalls die Relevanz des Themas: „‚Die verborgene Gegenwart‘ ist ein Thema, das alle betrifft und anspricht.“ Annika Raaf, die im zweiten Semester MAKUWI Philosophie und BWL studiert, ist sich sicher, dass die Ausstellung eine neue Perspektive auf den Alltag ermöglicht: „Das Projekt bietet die Möglichkeit der Reflexion an. Ich bin gespannt, wie die Besucher auf unsere Werke reagieren.“

Die Ausstellung f

Verborgene Gegenwart

Was bedeutet verborgene Gegenwart? Dieser Frage gingen Literaturstudierende der Universität Mannheim bei einem Projekt nach, aus dem eine Ausstellung bei den diesjährigen Ladenburger Literaturtagen „vielerorts“ vom 28. Juni bis 14. Juli entstand.

Frau PD Dr. Gisbertz leitete dieses Experiment: „Die Begeisterung bei den Studierenden, selbst praktisch tätig zu werden und dabei wichtige Erfahrungen zu sammeln, war groß.“ Die elf Studierenden übernahmen dabei die Aufgaben der Materialsammlung, Texterstellung, Pressearbeit, Flyergestaltung sowie die Planung der Eröffnung der Ausstellung. Die Texte für die Ausstellung entstanden aus Interviews mit den Ladenburger Einwohnern. Diese wurden gefragt, was sie immer bei sich tragen, das eine wichtige Bedeutung für sie hat. Vom Fahrrad für die Europareise über Walnüsse bis hin zu einer Narbe, die durch einen Löwen verursacht wurde, war alles in der verborgenen Gegenwart dabei. „Wir möchten, dass sich jeder Besucher auf seine Art und Weise in den Geschichten wiederfinden kann“, sagt Sina Roth, die im zweiten Semester den Master Literatur, Medien und Kultur der Moderne studiert.

Text-Bild-Symbiose

Die Text-Bild-Ausstellung entstand in der Kooperation mit den Fotografen Hannah Schemel und Steffen Diemer. Die Fotografen waren von Anfang an dabei: „Wir unterhielten uns mit Frau Dr. Gisbertz bei einem Vortrag und dachten darüber nach, wie sich wohl Bild und Text gut miteinander verbinden lassen. Bei unserer Ausstellung bilden Text und Bild eine Symbiose.“ Die Zusammenarbeit mit den Studierenden erlebten sie als sehr inspirierend und bereichernd: „Wir haben neue Ideen und Sichtweisen entwickelt durch das gemeinsame Projekt. Die Ausstellung wird sicher ein Erfolg, da wir denken, dass sich der Spannungsbogen auch auf die Besucher überträgt.“

Neue Ausstellung Die verborgene Gegenwart Ladenburg Literaturtage Vielerorts

Innehalten im Alltag

Gisbertz erhofft sich von der Ausstellung bei den Besuchern ein Bewusstsein über das Problem der Beschleunigung und die Kostbarkeit der Zeit sowie ein Innehalten im Alltag: „Die Menschen sollen Sehen lernen, über was sie sonst hinwegsehen, etwa die Erinnerung, die an einer Wurzel haftet.“ Sabrina Wuttke, die im vierten Semester den Master Intercultural German Studies studiert, betont ebenfalls die Relevanz des Themas: „‚Die verborgene Gegenwart‘ ist ein Thema, das alle betrifft und anspricht.“ Annika Raaf, die im zweiten Semester MAKUWI Philosophie und BWL studiert, ist sich sicher, dass die Ausstellung eine neue Perspektive auf den Alltag ermöglicht: „Das Projekt bietet die Möglichkeit der Reflexion an. Ich bin gespannt, wie die Besucher auf unsere Werke reagieren.“

Neue Ausstellung Die verborgene Gegenwart Ladenburg Literaturtage Vielerorts

Die Ausstellung findet in der Galerie Maul statt. Die Besitzerin des Ateliers, Frau Maul, stellt das erste Mal ein Projekt von Studierenden aus. „Mir hat der Titel der Ausstellung sehr gut gefallen. Die ersten Literaturtage waren für alle überwältigend, daher habe ich mich auch dieses Jahr gerne wieder bereit erklärt, die Galerie zu öffnen. Alle Gastgeber öffnen ehrenamtlich und kostenlos ihre Türen, das ist ein Geschenk an die Stadt und ihre Bürger.“ shb

Bildunterschrift: Annika Raaf, PD Dr. Gisbertz, Hannah Schemel, Steffen Diemer, Anna-Lena Heins, Katharina Schantz, Sabrina Wuttke, Selina Helmlinger, Johanna Bentz, Yi Yin, Luca-Marie Froehlig, Sina Roth, Katharina Schantz (von indet in der Galerie Maul statt. Die Besitzerin des Ateliers, Frau Maul, stellt das erste Mal ein Projekt von Studierenden aus. „Mir hat der Titel der Ausstellung sehr gut gefallen. Die ersten Literaturtage waren für alle überwältigend, daher habe ich mich auch dieses Jahr gerne wieder bereit erklärt, die Galerie zu öffnen. Alle Gastgeber öffnen ehrenamtlich und kostenlos ihre Türen, das ist ein Geschenk an die Stadt und ihre Bürger.“ shb

Bildunterschrift: Annika Raaf, PD Dr. Gisbertz, Hannah Schemel, Steffen Diemer, Anna-Lena Heins, Katharina Schantz, Sabrina Wuttke, Selina Helmlinger, Johanna Bentz, Yi Yin, Luca-Marie Froehlig, Sina Roth, Katharina Schantz

(von links hinten nach rechts vorne), es fehlt: Denise Burkard shb

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