Neue Ausstellungen in ganz besonderen Orten Steffen Diemer

Neue Ausstellungen in ganz besonderen Orten Steffen Diemer. Die letzte Woche war ich zusammen mit Hannah in der Städtischen Galerie Iserlohn und im Museum Schloss Mitsuko in Teterow im schönen Mecklenburg Vorpommern. Die Städtische Galerie in Iserlohn ist ein schöner Ort. Geführt wird die Galerie von Rainer Danne. Er hat es geschafft so renommierte Photographen wie Werner Bischof, Sebastiao Salgado, Steve Mccurry oder ganz aktuell Dieter Nuhr in die Städtische Galerie zu holen.

Ich fühle mich daher sehr geehrt, auch diese Möglichkeit zu erhalten. Die Räume derStädtischen Galerie Iserlohn befinden sich im Von-Scheibleschen Haus.1773 ließ der wohlhabende Tuchhändler Johann Rupe das repräsentative, siebenachsigePalais an dieser Stelle errichten. Der markante, kubische Umriss, die flache Mittellisene und der Wechsel zwischen rauem Bruchsteinmaterial und glatten Fenster- und Türgewänden, prägt das Erscheinungsbild des klassizistischen Gedäudes bis heute. Die Schau- und Eingangsseite des spätbarocken Baues war ehemals nach Norden, zum heutigen Theodor-Heuss-Ring und Rathaus II hin, ausgerichtet. Über eine hohe, doppelläu-fige Treppe erreichte man den mittigen Haupteingang. Die Städtische Galerie Iserlohn hat sich mittlerweile einen überregionalen Ruf als guter Ausstellungsort mit den Schwerpunkten Fotografie und moderne Kunst erworben. Auf zwei Etagen mit insgesamt rund 350 quadratmeterFläche werden nicht nur Gemälde, Fotografien, Skulpturen usw. präsentiert.

Das Museum

Schloss Mitsuko ist ein Museum für japanische Kultur und zeitgenössische Kunst. Es beherbergt eine große Japan-Sammlung von Kunst, Volkskunst, Keramik, Textilien und eine Japan-Bibliothek. Aus all dem ist ständig ein Teil in Ausstellung zu sehen.  Zu dieser Sammlung gehören auch eine Reihe von Dauerleihgaben und Schenkungen. Im Untergeschoss befindet sich die Keramik-Sammlung in Vitrinen und u.a. Installations-Kunstwerke von Mitsuo Fukada. Das Erdgeschoss zeigt Werke von Professor Heinrich Johann Radeloff und mehreren japanischen Künstlern.

Der Ort der Begegnung

Das Schloss veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Urasenke Teeschule Kyoto Teezeremonien. Zur Mittsommer-Remise gibt es eine kleine Teezeremonie, die dem Charakter des Events angepasst ist. Im Schloss ist ein Teeraum (es gibt auch Kaffee), in dem Besucher willkommen geheißen werden.

Japanischer Hain

Hinter dem Schloss und neben dem Gebäude schliesst sich der „Japanische Hain“ (nihon no mori = heiliger Hain von Japan) an. In ihm ist die Vegetation der Mecklenburgischen Schweiz mit japanischen Pflanzen verschmolzen. Steinsetzungen, Geflechtwände, wie sie bei den Ainu verbreitet sind, von denen Professor Johann Heinrich Radeloff diese Technik erlernte, Tori-i strukturieren und gliedern den heiligen Hain. Es ist ein Hain nach dem Vorbild der Shinto-Haine. In ihm haben der Geist, der Hauch der alles durchzieht und die Geister, alles was die Welt bewegt, ihren Platz. Ein Ort geistiger und geistlicher Toleranz und Vielfalt. Es ist ein ruhiger und zutiefst meditativer Ort, in dem aber auch mehrfach im Jahr Veranstaltungen an und auf der Bühne stattfinden.

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