Steffen Diemer Neue Galerievertretung in Berlin Susanne Albrecht

Steffen Diemer Neue Galerievertretung in Berlin Susanne Albrecht. Ab sofort vertritt mich die Galerie Susanne Albrecht, Berlin national wie auch international auf Kunstmessen wie der Photo Basel, Paris Photo usw. Frau Albrecht ist eine sehr erfahrene Galeristin und betreibt ihre Galerie schon seit 1986. Zuerst in München und ab 2009 in Berlin. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit. Meine Nassplatten Kollodium Fotografien ergänzen perfekt das Galerieprogramm. Da ich selbst einen Ansatz verfolge, das man den handwerklichen Teil mit welchem man seine Kunst umsetzt nahezu perfekt beherrschen muss. Denn nur so kan man sich darauf konzentrieren was wichtig ist. Bin ich zu sehr mit der Technik beschäftigt, kann ich mich nicht darauf konzentrieren was meine Arbeit ausmacht.

So beschäftige ich mich schon seit über 20 Jahren mit der Fotografie uns seit 2011 speziell mit dem Nassplatten Kollodium Prozess. Es war und ist kein einfacher Weg. Die nahezu perfekte Beherrschung des Prozesses setz große Kenntnisse in der Chemie voraus, die mir bis dato gänzlich fremd waren. Denn fast immer reagiert der chemische fotografische Prozess ein wenig anders. Man muss dann einfach wissen, was zu tun ist wenn dies oder jenes eintritt.

Hier ein Eintrag aus Wikipedia:

Zur Herstellung einer Kollodium-Nassplatte putzt man die Glasplatten sehr sorgfältig und übergießt sie mit einer Lösung von Kollodiumwolle und Iod– und Bromsalzen in Ethanol und Ether. Der Überzug trocknet zu einer gallertartigen Masse ein und wird sofort im Dunkeln in eine Lösung von Silbernitrat gebracht. Hier wandeln sich die Iodsalze in Silberiodid und Silberbromid um, und diese bleiben in der Kollodiumschicht fein verteilt.

Die so präparierte Platte wird aus dem Silberbad herausgenommen und noch feucht von anhängender Silberlösung in einem lichtdicht schließenden Kästchen (Kassette) in die Kamera gebracht, hier der Lichtwirkung ausgesetzt und dann in der Dunkelkammer mit einer Eisensulfatlösung übergossen. Diese schlägt aus der an der Platte hängenden Silbernitratlösung sofort metallisches Silber als dunkles Pulver nieder, und dieses hängt sich an die belichteten Stellen der Platte umso stärker, je intensiver das Licht gewirkt hat. Das Bild wird nach dieser Hervorrufung noch verstärkt, indem man durch Aufgießen einer Mischung von Eisensulfat und zitronensaurer Silberlösung noch einen zweiten Niederschlag von Silberpartikeln veranlasst, die sich zu den erstniedergeschlagenen lagern, so dass das Bild nun in den dichtesten Stellen hinreichend undurchsichtig ist, um den Durchgang des Lichts beim Kopierprozess zu verhindern.

Das Negativ wird nun fixiert, das heißt, das noch enthaltene Silberiodid Silberbromid wird durch eine Lösung von Natriumthiosulfat herausgelöst, schließlich gewaschen und mit Alkoholfirnis überzogen. In dem so erhaltenen Glasnegativ erscheinen die hellen Teile des Originals dunkel und die dunklen Teile des Originals hell (in der Durchsicht). Vor einem dunklen Hintergrund erscheint es als positives Bild, indem an den durchsichtigen Stellen der schwarze Hintergrund sichtbar wird und gegen diesen das graue Silberpulver, welches auf den dichten Stellen des Negativs liegt, wie weiß erscheint (Ambrotypie).

Dieser positive Effekt trat am schönsten hervor, wenn die Aufnahme etwas unterbelichtet war. So fertigte man Positive indem das Kollodium auf dunklem Leder oder schwarzer Wachsleinwand aufgetragen wurde (Pannotypen) auf schwarz lackiertem Eisenblech (Ferrotypen) als Trägermaterial.

Steffen Diemer Neue Galerievertretung in Berlin Susanne Albrecht

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